Lifestyle Ratgeber

Das müssen Reisende wissen!

Viele Briten hatten in den Frühjahrsferien mit gestrichenen Flügen und langen Warteschlangen an Check-in und Sicherheitskontrollen zu kämpfen. Das Problem lag am Personalmangel bei den Airlines und Airports. Nach der Pandemie zeigten diese Zustände deutlich, dass wieder mehr Menschen Reisen wollen, allerdings kann die Luftfahrtbranche dieser sprunghaft gestiegenen Nachfrage fast gar nicht gerecht werden. Denn an den Flughäfen fehlen Mitarbeiter, die sich während der Pandemie einen anderen Job gesucht haben. Für den Monat Juli haben die Airlines Lufthansa und Eurowings schon Hunderte Flüge gestrichen. In den anstehenden Sommerferien könnte es zu einem neuem und noch größerem Chaos kommen, sagte der Chef der Flugsicherungsgewerkschaft.

Was kommt auf Urlauber in den Sommerferien zu?

Karolina Wojtal vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland sagte: „Wir rechnen damit, dass diese Situation über den gesamten Sommer bis in den Herbst anhalten wird, da es praktisch unmöglich ist, in allen betroffenen Bereichen kurzfristig das benötigte Personal aufzubauen.“

Was kann man vor Abflug tun?

Man sollte stehts informiert bleiben, wie es um den Status des betreffenden Flugs steht, man sollte außerdem auch rechtzeitig am Airport sein. Die Leiterin für Sicherheits- und Krisenmanagement beim Reiseveranstalter DER Touristik, Melanie Gerhardt, erklärte: „Generell sollten sich Reisende noch früher am Flughafen einfinden als sonst -mindestens zweieinhalb bis drei Stunden vor Abflug“. Bei Kurzreisen sollte möglichst auf Aufgabegepäck verzichtet werden und wenn möglich sollte man online einchecken.

Wann und wie können Airlines den Flug streichen?

AN sich können Airlines immer den Flug streichen, die Reisenden haben je nach Zeitpunkt aber einen Anspruch auf Erstattung und gegebenenfalls auch auf Schadenersatz. Für diese Fälle gibt es die EU-Fluggastrechteverordnung, diese ist für alle Flüge anwendbar, die innerhalb der Europäischen Union starten. Für die Flüge, die in der EU landen, gilt sie nur dann, wenn die betroffene Airline ihren Sitz in einem EU-Mitgliedsstaat hat.

Bild von Jan Vašek auf Pixabay