Politik

Ukraine News: Wird die Schlangeninsel erneut angegriffen?

Am 24. Februar, also vor 134 Tagen, marschierten russische Truppen aus mehreren Richtungen in die Ukraine ein und begannen diverse Ziele anzugreifen. Bislang ist von dieser Kampfhandlung kein Ende zu sehen. Die Ukraine hat schon einige gebiete verloren, dennoch bleibt das Land stark und konnte somit schon die ein oder andere Rückeroberung feiern, doch nach der Freude über eine neue Rückeroberung, kam sofort die Trauer.

Erneuter Angriff von Russland auf die Schlangeninsel

Das russische Militär, welches bis zum 30. Juni die Schlangeninsel am schwarzen Meer besetzte, zog von dieser, nach vier Monaten, am 01. Juli ab. Die Ukraine konnte somit eine weitere Rückeroberung feiern und hisste auf der Schlangeninsel eine Fahne , welche auch von Odessas Militärgouverneur, Maxym Martschenko, unterzeichnet wurde. Die Aufschrift der Flagge ist: „Merke dir, >russisches Kriegsschiff<, die Insel gehört zur Ukraine!!!“ Allerdings hielt diese Freude nicht lang an, da noch am 01. Juli ein Video erschien, welches zeigt, wie anscheinend Phosphorbomben über der Schlangeninsel abgeworfen wurden. Die ukrainische Armeeführung war Russland vor, zwei Luftangriffe mit den entsprechenden Phosphorbomben durchgeführt zu haben. Nun, knapp eine Woche nach diesem Angriff, soll Russland die Schlangeninsel am schwarzen Meer erneut angegriffen haben. Diese Informationen stammen vom Außenministerium in Moskau. Die staatliche Nachrichtenagentur „Tass“ berichtete, dass Kampfflugzeuge der russischen Luftwaffe in der Nacht Angriffe gestartet haben, allerdings sind diese Angaben nicht auf unabhängig Prüfbar.

Rekrutierung der Zivilbevölkerung aus eroberten Städten

Die Einwohnerinnen und Einwohner der eroberten Städte Lyssytschansk und Sjewjerodonezk (Region Luhansk) sollen für die Armee rekrutiert werden, jedenfalls ist das die Idee Russlands. Das Nachrichtenportal „Kyiv“ Independent berichtete darüber. Der Gouverneur der Region, Serhij Hajdaj, erklärte, dass es derartige Rekrutierungsversuche gebe, um schwere Verluste zu kompensieren.

Bild von jorono auf Pixabay